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Hinrich Baller PDF Drucken E-Mail

Winterfeldtplatz Baller NollendorfplatzHinrich Baller (geb. 1936), ist ein deutscher Architekt mit Wohnsitz und Wirkungsschwerpunkt in Berlin.


Baller war bis zu seiner Emeritierung Professor an der HfbK Hamburg. In den siebziger und achtziger Jahren arbeitete Baller mit seiner heute von ihm geschiedenen Frau, der Architektin und Professorin Inken Baller, in einer Bürogemeinschaft zusammen. Hinrich Baller arbeitet seit 1989 mit der Architektin Doris Baller zusammen.

Ballers Architektur ist sehr eigenständig und folgt keinem der zeitgenössischen Hauptströmungen. Sie erinnert in Zügen an den Jugendstil, stützt sich aber verstärkt auf moderne Konstruktionen, wie Beton, Stahl und Glas. Seine Wurzel sieht Baller u.a. bei den Architekten Bruno Taut, Bernhard Hermkes und Hans Scharoun.

Als einer von wenigen Architekten gelang es ihm an einigen Orten, die Berliner Stadtstruktur in ihrer hohen Baudichte und Schwere ("steinernes Berlin") aufzulockern. Er sieht seine Bauten auch als Beitrag des Konzeptes "Biotop City", das in Großstädten weltweit Naturbereiche einzugliedern versucht.

Zu den bekannten Arbeiten gehört unter anderem:

  • Turn- und Sporthalle in Berlin-Charlottenburg; 1988
  • Masterplan der Wohnanlage "Schöne Aussicht" auf der documenta urbana Kassel; 1979-82
  • Wohnanlage "Schöne Aussicht" (Wohnschlange)auf der documenta urbana Kassel; 1979-82 mit anderen Architekten wie z.B. Otto Steidle, Herman Hertzberger
  • Philosophisches Institut der FU Berlin 1983
  • Brandwandbebauung und Torhäuser Fraenkelufer Berlin-Kreuzberg im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Berlin (IBA) 1984
  • Wassertorplatz in Berlin-Kreuzberg
  • Wohnhaus am Winterfeldtplatz; ähnliche Häuser z. B. am Kottbusser Damm
  • Sporthalle der Spreewald-Grundschule, Kindergarten und Wohngebäude am Winterfeldtplatz in Berlin-Schöneberg.
  • Neubau des Philosophischen Instituts (mit Bibliothek) der Freien Universität Berlin an der Habelschwerdter Allee in Berlin-Dahlem, (gemeinsam mit Inken Baller); 1981
  • Rosenhöfe in Berlin-Mitte
  • BHV-Wohnungen am Preussenpark, 1998
  • Castello, Einkaufszentrum Landsberger Allee, Berlin, 2006

 

 
Hans Friedrich Kollhoff PDF Drucken E-Mail

Goya (Nollendorfplatz.com) Hans Friedrich Kollhoff (geb. 1946 in Lobenstein), studierte Architektur von 1968 bis 1973 an der Universität Karlsruhe bei Egon Eiermann, 1974 an der Technischen Universität Wien, Schüler von Oswald Mathias Ungers. Das Diplom erhielt er 1975 in Karlsruhe.

Hiernach Stipendium an die Cornell University/ New York, dort Assistent bei Oswald Mathias Ungers bis 1978. Danach war er bis 1983 Berlin und gründete sein eigenes Architekturbüro, das er seit 1984 mit der Architektin Helga Timmermann partnerschaftlich führt.  Parallel 1983 bis 1990 Gastprofessor für Gebäudelehre an der Hochschule der Künste in Berlin und Lehrstuhlvertreter an der Universität Dortmund. Seit 1990 ist er Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich  mit den Schwerpunkten Architektur und Konstruktion.

Veröffentlichung zahlreiche Aufsätze über seine Arbeiten in internationalen Architekturzeitschriften.Intensive Vertretung seiner Ideen in Vorträgen sowie verschiedene Ausstellungen seiner Konzeptionen. Er gilt als Vertreter einer monumentalen Hochhausarchitektur. Hans Kollhoffs Architektur fällt vor allem auf durch klassische Baugestaltung und die Verwendung solider, althergebrachter Materialien wie Naturstein und Ziegel in traditionell handwerklicher Verarbeitung.

Die Architektur Hans Kollhoffs entwickelte sich im Laufe seiner Karriere zunehmend in Richtung einer betont traditionellen Formensprache, in der er oft klassizistische Motive aufgreift. Er bewegt sich dabei zwischen klassicher Moderne und einem Klassizismus mit einem spürbaren Einfluss von Schinkel, wobei er eine Formensprache in einem urbanen Umfeld wählt, dessen vorgegebenen Strukturen (u. a. Geschosshöhe, verwendetes Baumaterial, Achsenverläufe) die Grundlage seiner Baukonzeption bilden. klassische Baugestaltung und die Verwendung solider, Auffällig ist dabei die Verwendung althergebrachter Materialien wie Naturstein und Ziegel in traditionell handwerklicher Verarbeitung. Oft wird ihm gegenüber daher der Vorwurf einer unzeitgemäßen Retro-Architektur erhoben, die sich in der nostalgischen Imitation althergebrachter Formalismen erschöpfe. Schlichter formuliert  könnte man ihn einfach als Vertreter einer monumentalen Hochhausarchitektur bezeichnen.

Seinen internationalen Rang unterstreichen mehrere Gastprofessuren und zahlreiche Vortragsreisen im In- und Ausland. Seine Tätigkeiten erstrecken sich auf das gesamte Bundesgebiet und das europäische Ausland, vorwiegend im Büro-, Geschäfts- und Wohnungsbau.

Kollhoff ist zur Zeit Präsident des Bauakademie-Vereins, der zum Ziel hat, dieses Schinkel-Gebäude zu rekonstruieren und als "Internationale Bauakademie Berlin" wieder auferstehen zu lassen.

Zu den bekannten Arbeiten gehören unter anderen:

  • Wohnpark Vitoria in Berlin-Kreuzberg, 1982-1984
  • Wohnbebauung am Luisenplatz in Berlin-Charlottenburg, 1983-1987
  • Rathaus von Berlin-Spandau, 1988 Wohnblock Piräus in Amsterdam, 1989-1994
  • Kindertagesstätte Frankfurt am Main, 1988-1994
  • Wohnungsbau Seesener Straße in Berlin-Wilmersdorf, 1992-1994
  • Mehrfamilienhaus Huttenstraße in Berlin-Tiergarten, 1993-1994
  • Wohnanlage Malchower Weg in Berlin Hohenschönhausen, 1994
  • Hauptverwaltung der Landezentralbank in Leipzig, 1996
  • Büro- und Geschäftshaus Hofgarten in Berlin-Mitte, 1996
  • DaimlerChryler-Hochhaus Berlin (Potsdamer Platz), 1998-2000
  • Leibnizkollonaden Berlin-Charlottenburg, 2000-2001
  • Main Plaza Frankurt am Main, 2001-2002
  • Delbrück-Haus  Berlin (Potsdamer Platz), 2000-2003
 

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Jean Gabin: „Beim Film ist es wie im Leben: Man beginnt als jugendlicher Liebhaber, dann wird man Charakterdarsteller und endet als komischer Alter.“
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